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tach auch!

so, lange ist`s her. immer wenn ich abends im bett liege, fallen mir unheimlich viele dinge ein, die ich gerne zu papier bringen würde. ist es dann aber wieder morgen, ist mir alles einerlei.
2.2.07 10:46


wollen wir nicht immer nur mit (pseudo)liberalen, (leudo)menschlichen positionen vorschußlorbeeren einheimsen,
aber wehe, der tag kommt, an dem man uns an unserern taten messen kann?
27.11.06 09:18


einsamkeit ist belästigung durch sich selbst, werner schneyder
27.11.06 09:14


lüge

ha, ich hab zwar gesagt, daß ich mich gleich am abend wieder melden würde, doch dies war eine lüge. wenn auch eine nicht gewollte. na, dann melde ich mich halt jetzt wieder, vü späta.
bin mal wieder alleine, genieße es aber nicht ganz so sehr wie beim letzten mal. es ist immer noch herbst und das wetter immer noch sensationell.
mein bruder macht mir sorgen. was ist er doch für ein verlorener mensch. ich hoffe so sehr, daß er bald selbst wieder kraft findet, weil ich mittlerweile nicht mehr weiß bzw. noch nie gewußt habe, wie man ihm von außen helfen könnte. ein erster schritt wäre wohl der dezidierte rausschmiss gewesen. das hat der papi aber, mensch der er ist, nicht so ganz auf die reihe gekriegt.
momentan warte ich auf einen job. arbeit zu haben, die mich halbwegs erfüllt und ganz und gar beschäftigt, täte mir gut. wenn ich mich ein bißchen bemühe, wird das hoffentlich auch mal klappen. vorletzte nacht habe ich darüber nachgedacht, wieder nach paris zu gehen. doch was macht man ohne job und ohne wohnung in paris ganz allein? wenn ich`s mir leisten könnte, würde ich`s vielleicht sogar machen. andererseits möchte ich nicht schon wieder von meiner familie getrennt sein.
morgen treffe ich erneut esztness. isabelle sollte bzw. würde ich auch gerne treffen, doch etwas in mir sträubt sich auch dagegen. doch genau das gilt es zu überwinden, da ich sonst wieder alle sozialen kontakte vergrault habe.
in letzter zeit habe ich darüber nachgedacht, wie ich gestrickt bin. ehrlich gesagt brauche ich gar nicht viele menschen um mich. mir reichen die paar, die ich liebe und mit denen ich mich wohl fühle. neuen personen gebe ich nicht wirklich eine chance. meine kollegin luisa hat das recht treffend gesagt, als wir wieder einmal alleine im ersten stock waren. ich bin kommunikativ und lustig und spreche mit jedem, doch eigentlich bin ich ziemlich verschlossen und es ist schwer, mich darüber hinaus kennen zu lernen. die leute erzählen mir viel von sich selbst, aber ich gebe im gegenzug fast gar nichts von mir preis. isabelle sagte dasselbe mit ihrem ehschowissensatz. hm. ich glaube nunmehr nicht mehr, daß dies eine nebenerscheinung meiner depression war, sondern daß ich als mensch eher so bin. mich mit leuten zu treffen, die ich zwar nett aber nicht unbedingt notwendig für mein leben sehe, erscheint mir eher anstrengend. das klingt fast ein bißchen unsympathisch. aber genau so schlimm ist es, wenn ich mich ständig selbst kritisiere. genauso wie ich mit der kritik anderer nur schlecht umgehen kann, bin ich auch meiner eigenen fast gar nicht gewachsen. deswegen trinke ich wohl auch. aber es ist nie zu spät, etwas zu ändern, richtig?
ja und deswegen werde ich jetzt öfter schreiben und dinge tun, die mir am abend ein "puh, geschafft" abringen. yeah.

bis auf weiteres verbleibe ich mit freunlichen grüßen.
12.10.06 09:43


ich bin wieder hier

so, nun ist es doch schon eine weile her, dass ich den letzten extreeem negativen eintrag gemacht habe. seither hat sich viel getan. ich bin mit dem studium fertig, nehme keine tabletten mehr und fühle mich relativ gut, um nicht zu sagen sehr gut. ich liebe diese herbsttage, das licht im herbst, die temperatur...einfach alles.
gestern habe ich seit langem wieder eszter getroffen. auch sie scheint gesund zu sein. die freundschaft zu ihr ist eine ganz spezielle. ich mag wie sie denkt und wie sie lebt. ganz anders als alle anderen menschen, die ich kenne.
auch else buschheuer macht mir wieder große freude, die alberne sau.
diese paar einsamen tage, die ich momentan habe, genieße ich sehr. ich stehe schon in aller frühe auf, um jeden einzelnen so gut als möglich zu nutzen.
im leben gilt es stets zu lernen, sich stets weiterzuentwickeln und nichts als gegeben und selbstverständlich anzusehen. das wurde mir dieser tage wieder stark vor augen geführt. ich habe mir vorgenommen, wieder mehr für andere und damit auch indirekt mehr für mich selbst zu tun. eben zu leben. wenn einem dieses gefühl einmal abhanden gekommen ist, genießt man es dafür umso mehr, es wieder zu haben. doch ist es einem auch ständig bewußt. ich dachte immer, dass alle anderen leben, ohne darüber wirklich nachzudenken, dass sie es tun. das ist wahrscheinlich falsch. jedoch ist dieses nachdenken nicht bei allen gleich stark. ich gehöre wohl zu der extremeren sorte. thomas bernhard, hesse, simone de beauvoir, sartre und wie sie alle heißen haben mir beim versuch "normal" zu sein aber wahrscheinlich auch nicht wirklich geholfen. was ich von ihnen aber gelernt habe, ist reflektiert durch die welt zu gehen. ich reflektiere mich nun eben zu tode...bis zum erbrechen. aber ich tue es wieder gerne und ich sehe auch wieder sinn darin, mich zu bemühen.

heute werde ich sehr viel machen, um am abend darüber schreiben zu können.

ufwiedrluaga
13.9.06 08:56


fritig

nun, was soll ich machen? was kann ich machen! jedenfalls so nicht weiter. gehe ich nicht mehr arbeiten, fehlt mir geld. am meisten aber würde mich der spanischkurs reuen. ich merke schon, daß es auch heute nicht besser ist. das wetter ist traumhaft, aber das nützt mir leider auch nichts. der gunti ist wie immer perfekt. hm. soll ich ein brainstorming mit pros und cons machen? das wäre vielleicht wirklich das beste. wie gut, daß man die groß- und kleinschreibung in der heutigen zeit links liegen läßt! ich komme mir vor wie ein hilfloses kleines kind, das darauf wartet, daß es gefüttert oder ins bett gebracht wird. gestern hab ich erreicht, mir diesesn zustand zuzugestehen. heute bin ich mir da schon wieder nicht mehr so sicher. ich werde jetzt noch einen kaffe trinken gehen. seavas!
24.3.06 08:30


mal wieder montag

die sonne lacht! hm. was hab ich letzte nacht geträumt? keine ahnung. brokebackmountain war relativ unspektakulär. die liebe zwischen den beiden cowboys kam aber gut zum ausdruck. dennoch erschien mir der film recht lange. ich muß noch ein bißchen darüber nachdenken, bevor ich eine echte kritik machen kann.
meine therapie ist jetzt wohl zu ende. ich sollte mich ranhalten, einen neuen therapeuten zu finden. bin wieder mal müde, aber das könnte auch daran liegen, daß eben morgen ist. mit dem wetter bin ich jedenfalls schon mal sehr zufrieden. mit meinem neuen scheitel auch. ganz ruhig und mach was!
20.3.06 08:10


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